26.08.2020

Der BioPharma Cluster South Germany im Gespräch mit dem indischen Generalkonsul

Indischer Generalkonsul zeigt großes Interesse am BioPharma Cluster und befürwortet stärkere Zusammenarbeit zwischen der Region und Indien.

 

IHK-Hauptgeschäftsführer Max-Martin W. Deinhard (links) und Mohit Yadav, Generalkonsul des Indischen Konsulats München (rechts), vor der IHK Ulm (Quelle: IHK Ulm)

 

 

Im Rahmen seines Besuchs in Ulm am 24. August sprach der indische Generalkonsul Mohit Yadav auch mit dem Hauptgeschäftsführer der IHK Ulm, Max-Martin W. Deinhard, sowie Vertretern regionaler Unternehmen und des BioPharma Clusters South Germany über den Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen.

 

Professor Dr. med. Klaus-Michael Debatin, Vizepräsident für Kooperationen an der Universität Ulm, vertrat bei dem fast zweistündigen Treffen in den Räumen der IHK Ulm die Interessen des BioPharma Clusters South Germany. In seiner Funktion als Vorstandsmitglied des Clusters stellte er Generalkonsul Yadav die Region als einen der wichtigsten europäischen Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstandorte für biopharmazeutische Wirkstoffe vor. 

 

Mohit Yadav ist seit Januar Generalkonsul seines Landes in München und für die Beziehungen zwischen Süddeutschland und Indien zuständig. Der Zuständigkeitsbereich des Generalkonsulats umfasst neben dem Freistaat Bayern ebenso das Land Baden-Württemberg. Der Antrittsbesuch war ein erster Schritt die Region Ulm kennenzulernen und bot Gelegenheit konkrete Ansatzpunkte für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen regionalen Unternehmen und Indien ins Auge zu fassen.

 

Der Generalkonsul unterstrich  im Gespräch mehrfach seine Absicht, stärker mit Deutschland zusammenarbeiten zu wollen. Ein besonderes Interesse galt dabei auch dem BioPharma Cluster South Germany mit seiner herausragenden Rolle innerhalb der deutschen Pharma-Industrie und weltweiten Biotech-Branche.

 

So hob Prof. Debatin während seiner Präsentation des Clusters hervor, dass dessen Stärke nicht nur darin liege, dass vor Ort die gesamte biopharmazeutische Wertschöpfungskette abgedeckt werde, sondern auch in der einzigartigen Forschungslandschaft, die Synergien zwischen Wissenschaft und Industrie optimal nutze, wodurch zukunftsweisende therapeutische und diagnostische Verfahrung, etwa auf dem Gebiet der personalisierten Medizin, erfolgreich in die Anwendung geführt werden könnten.

 

Der Generalkonsul habe signalisiert, so Vorstandsmitglied Debatin, dass er in Indien Aufmerksamkeit für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort schaffen wolle und beim Kontaktaufbau helfen werde.

 

Hierzu passt die Aussage von IHK-Hauptgeschäftsführer Max-Martin W. Deinhard: „Wir hoffen, dass dieser Besuch den Auftakt bildet für einen noch intensiveren wirtschaftlichen Austausch unserer Unternehmen mit dem indischen Subkontinent. Das BioPharma Cluster als einer der wichtigsten europäischen Produktions- und Entwicklungsstandorte im Bereich Biotech könnte dabei eine Schlüsselfunktion einnehmen.“

 

 

 


(Quelle: Pressemitteilung der IHK Ulm, 25.08.2020)





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